tropfen_kl.gif  Speisewasser - Vorbehandlung

WAGURIT Absalzautomatiken für Kühltürme und Luftwäscher

Chemisch reines Wasser enthält nahezu keine Ladungsträger, daher ist es für den elektrischen Strom nicht leitend. Wird Wasser jedoch mit Salz " verunreinigt ", d.h. werden dem Wasser Ladungsträger (Ionen) zugefügt, so nimmt die Leitfähigkeit im Meßbereich mit steigender Salzkonzentration proportional zu. Die Messung der spezifischen elektrischen Leitfähigkeit eignet sich also hervorragend für die Bestimmung des Reinheitsgrades, bzw. der Salzkonzentration in wässerigen Lösungen.

In offenen Kühlwasserkreisläufen verdunstet im Rückkühlwerk ständig ein Teil des Wassers. Hierdurch dicken die im Zusatzwasser gelösten Salze ein. Das Zusatzwasser enthält im allgemeinen einen beträchtlichen Teil gelöster Härtebildner ( vor allem Calciumhydrogenkarbonat ), wodurch mit steigender Eindickung auch die Tendenz zu Härteausfällungen ansteigt. Um Ausfällungen zu vermeiden, darf eine bestimmte Salzkonzentration nicht überschritten werden. Hierzu wird der Gesamtsalzgehalt durch Messen der elektrischen Leitfähigkeit überwacht.

Die Leitfähigkeit ist stark temperaturabhängig, d.h. bei konstanter Salzkonzentration und steigender Temperatur nimmt die Leitfähigkeit zu. Der Meßwert muß also ständig durch Temperaturkompensation korrigiert werden. Diese Anforderungen werden von den WAGURIT Absalzautomatiken durch eine automatische Temperaturkompensation erfüllt.

WAGURIT Absalzautomatiken werden über eine Bypaßleitung an das Kühlsystem oder den Luftwäscher angeschlossen. Über eine in die Bypaßleitung installierte Leitfähigkeitsmeßelektrode oder -meßzelle wird die Leitfähigkeit des Umlaufwassers kontinuierlich gemessen und im Absalzsteuergerät mit dem voreingestellten Sollwert verglichen. Wenn der Meßwert den Sollwert überschreitet, öffnet ein Absalzventil. Bedingt durch die dann einsetzende Frischwassernachspeisung erfolgt eine Verdünnung des Umlaufwassers und die Leitfähigkeit sinkt wieder unter den Sollwert, das Absalzventil wird durch den Regler geschlossen.

In Kombination mit einer automatischen Bioziddosierung ist zu beachten, daß durch den Salzgehalt des eingesetzten Biozides die Leitfähigkeit des Umlaufwassers während einer Biozid- Schockdosierung erhöht wird. Dieses bewirkt in Folge eine Öffnung des Absalzventiles durch den Regler und somit eine unerwünschte schnelle Verdünnung des Biozides. Damit während oder nach einer Bioziddosierung dieser Produkt- und somit Wirkungsverlust vermieden wird, muß die Absalzautomatik mit der Bioziddosierung verriegelt werden. Die WAGURIT Absalzautomatiken bzw. Wasseraufbereitungsanlagen entsprechen diesen Anforderungen und erlauben somit eine optimale und den gesetzlichen Vorschriften entsprechende Biozidbehandlung von Kühlwasser- und Wäscherwasserkreisläufen.

Je nach Anwendung und Anforderung können wir Ihnen die optimale Absalzautomatik anbieten:

WAGURIT kappaControl 5

Leitfähigkeitsmessung mit automatischer Temperaturkompensation

integrierte Dosiersteuerung für Biozid und Härtestabilisatoren

Absalzverriegelung

 

WAGURIT bioControl

Leitfähigkeitsmessung mit automatischer Temperaturkompensation

konduktive Leitfähigkeitsmeßelektrode oder Induktive Meßzelle

integrierte Dosiersteuerung für Biozid

Absalzverriegelung und Vorabsalzung  

 

WAGURIT MECON-4N

Leitfähigkeitsmessung mit automatischer Temperaturkompensation

4- Elektroden Leitfähigkeitsmeßzelle

automatische Verschmutzungskompensation

höchste Meßgenauigkeit